This where the flash should stand...

Marie-Antoinette

08.04.2008

Im Jahr 2005 setzte sich Nicolas G. Hayek das ehrgeizige Ziel, die 1983 aus einem Jerusalemer Museum gestohlene Uhr Marie-Antoinette exakt nachzubilden. Zur gleichen Zeit sollte in der Nähe des Petit Trianon, dem ehemaligen Anwesen der Königin in Versailles, die Lieblingseiche Marie-Antoinettes gefällt werden, unter der sie oft gesessen und ihren Gedanken nachgehangen hat. Nicolas G. Hayek beschloss, diese Eiche in der Form einer prachtvollen Kassette für die Nachbildung des Modells Marie-Antoinette weiterleben zu lassen. So schenkte Versailles dem Unternehmen Montres Breguet den gefällten Baum, und im Gegenzug engagierte sich die Uhrenmarke im Gedenken an eine besonders treue Breguet Kundin bei der Restaurierung des Petit Trianon. Kurz vor Fertigstellung der neuen Marie-Antoinette Ende 2007 tauchte die 1983 gestohlene Beute plötzlich in Jerusalem wieder auf – darunter auch das Original der Marie-Antoinette. Die Geschichte geht also weiter. Bislang hatte Montres Breguet noch keine Gelegenheit, die Uhr zu beschauen. Nun wurde die mit einer Vielzahl an Komplikationen ausgestattete Königin aller Uhren in Basel vorgestellt. Recherchen in den Archiven und anhand von Originalzeichnungen aus dem Breguet Museum und anderen wichtigen Institutionen wie dem Musée des Arts et Métiers in Paris waren die einzigen Informationsquellen, auf die bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen Mission zurückgegriffen werden konnte.